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30.09.2011

Abend im Park

Die nächsten Tage waren still und ruhig. Sie dachte an das Vergangene, genoss ihre Geilheit und ihre Scham, die sich überlagerten. Ging ihrem Tagesgeschäft nach, fragte sich, was er wohl machen würde, ließ sich durch den Alltag treiben. Eines Abends, sie war noch allein, klingelte es an der Tür. Sie ging die Treppen herunter zu Tür und fand unweit von der Schwelle ein Paket. Ein Blick links und rechts, aber niemand war dort zu sehen. Sie ging in die Knie, hob das Päckchen auf und schloss die Tür. Nicht hier. Sie ging hoch in Ihr Zimmer schloss diese Tür ebenfalls hinter sich. Öffnete das Paket, begriff nicht, was Sie sah. Ihr Atem stockte. Ein Trenchcoat, der identisch zu ihrem war. High Heels, wie sie nur eine Professionelle tragen würde. Definitiv nur noch Fickschuhe zu nennen, vorne offen,, schwarz, ca. 10 cm Absatz., Manschetten für die Knöchel. Strümpfe, schwarz, mit Naht, halterlos. Dann noch Fotos aus der Bar, ein kleines Souvenir. Fotos ihres Gesichts in Ekstase, Fotos der ganzen Szenerie, Fotos ihrer Spalte, Fotos ihrer gefesselten Hände. Fotos der Frau über ihr. Bilder von Händen an ihr und in ihr. Hitze schoss durch ihren Schoß und Ihr Gesicht.

Diese Schuhe. Sie hatte solche Schuhe seit Jahren nicht mehr getragen... Sie setzte sich aufs Bett, schlüpfte aus Ihren eigenen und probierte Sie an. Sie passten wie angegossen. Betrachtete sich im Spiegel.

Neben den Fotos noch ein kleiner Briefumschlag.

„Meine liebe Minna, bitte kleide dich mit dem, was im Paket ist an und bereite Dich vor. Ich werde Dich um 21.00 Uhr abholen. C.“

Sie tat um, was sie gebeten wurde und wartete ungeduldig, zusätzlich
zu dem was im Paket war, trug sie einen Slip, sie konnte nicht genau
sagen, warum sie das Gefühl hatte, mit diesem Slip sicherer zu sein,
weniger nackt. Es war einfach so. Nach dem sie gefühlte Stunden im
innern der Wohnung vor der Tür gewartet hatte, hörte Sie einen Motor.
Punkt 21.00 Uhr.

Sie fasste Mut und trat in diesem Outfit vor die Tür, lief auf den schwarzen Wagen mit abgetönten Scheiben zu. Die Beifahrertür öffnete sich. Er. Sie setzte sich. Er sprach nicht, sah Sie bewundernd und nicht unfreundlich an. lange. Dann schlug er Ihren Trenchcoat auf, um sie zu prüfen. Sein Blick fiel auf Ihren Slip, den er aber nicht kommentierte.

10 Minuten später parkten sie den Wagen und gingen über die Straße in Richtung Park. Sie sah sich um. Nur wenige Menschen. Nicht offensichtlich an ihnen interessiert. Sie sah sich noch mal um bevor sie sich im Halbdunkeln auf die Bank setzten. Es mussten Minuten vergangen sein, bevor er etwas sagte. Bange Minuten. „ Gut.“ Sie bildete sich ein, ein schmunzeln in der Stimme zu hören. „Jetzt öffne den Trenchcoat.“ „Hier kommen Leute vorbei” stammelte sie, „was ist, wenn mich jemand sieht?” Ein Lachen. „Ich könnte jetzt so tun, als würde mich das interessieren, Dir sagen, dass es zu dunkel ist, dass
der Platz gut gewählt ist. Letztendlich ist es egal. Also zieh den Trenchcoat zur Seite, beweg Deinen Hintern ein wenig nach vorne und beginn, Dich zu streicheln. Und Du kannst Dir sicher sein, dass Dich jemand beobachtet.“ Sie schluckte, begann sie. Langsam. Wagte nicht mehr aufzublicken und schloss die Augen. Sie spreizte Ihre Beine ein wenig, glitt mit den Händen über das Nylon, stemmte Ihre Füße ein wenig in die High-Heels.... Spürte den Grund des Bodens durch die Sohlen an Ihren Ballen, Die Planken der Bank durch den Stoff des Trenchcoats an Ihrem Hintern und an Ihren Schenkeln. Den kühlenden Abendwind auf Ihrer Haut, hörte ihn, sein Rauschen. Hörte entfernte Stimmen. Das leise Atmen an ihrem Hals. Verlor sich in kurzer Zeit
ganz. „Ja. Gut. Machs dir. Wichs Dich, Du kleine Schlampe.“ Egal. Sie tat es. Nahm die Feuchtigkeit zwischen ihren Beinen auf und strich sich mit Zeige- und Mittelfinger über ihre Klit. Stöhnte leise. Rieb sich langsam, ging weiter nach vorne mit dem Becken.... „Mmmmh… Du bist eine kleine geile Pussy. Spreiz Deine Beine noch weiter.... Zeig mir was Du hast…“ Zufällig vorbeilaufende Passenten würden es sehen. Jetzt gerade. Der Gedanke machte sie unendlich geil, sie erschrak über
sich. Nahm die andere Hand, spreizte ihre Schamlippen mit den Fingern, drang in sich ein. Sollte er und sie seine und ihre Show
bekommen. Sie war so mit sich beschäftigt, das sie es nicht hörte, als sich noch jemand von hinten näherte. Seine Hand an ihrem Nacken, fest. Nicht so, dass es ihr weh tat, aber wie ein Schraubstock, nur wenig Spiel lassend. „Wage es nicht, Dich umzudrehen!“ Seine Stimme, sein heißer Atem an ihrem Ohr, auf Ihrer Wange. Fremde Hände eines anderen, dritten, auf Ihrem Körper. Sie wagte nicht, die Augen zu öffnen. Seine Hand an Ihre Brust, ihr Nippel zwischen seinen Fingern.
Sie schrie kurz auf, dachte aber gar nicht daran, aufzuhören. Die andere, fremde Hand auf Ihrem Bauch, sich den Weg nach unten zwischen Ihre Beine bahnend. Hart drang er dort in sie ein, nach dem er ihre Finger zur Seite geschoben hatte, begann Sie mit seinen (oder war es der andere?) Fingern zu ficken. Sie stöhnte jetzt laut, stammelte, klammerte sich an seinem Arm fest, streckte ihm ihr Becken entgegen.
Versuchte Ihn fest zu halten , als er sich ihr wieder entzog, rieb sich die Klit, als er seine nassen Finger zwischen ihre Lippen
bugsierte, um sie von ihrem eigenen Saft kosten zu lassen. Gierig saugte sie an seinen Fingern. Machte ihm Platz und zog ihre Beine an, als mehrere Finger wieder in ihre Spalte drangen. Bäumte sich auf und schrie ihre Lust hinaus in den Abend, als Sie fast augenblicklich kam, Welle auf Welle. Dann wurde ihr etwas über den Kopf gezogen. Panik überkam sie.

4 Hände drückten Sie sanft, aber bestimmt zurück auf die Bank, als Sie sich aufrichten und befreien wollte. Seine Stimme durch den Stoff an ihrem Ohr: „ruhig...“ Eher beruhigend als fordernd, so wie man zu einem ängstlichen Tier sprechen würde. Sie lehnte sich widerstrebend zurück auf die Bank, entspannte, den kühlen Wind auf Ihrer Haut, das grobe
Holz der Bank durch die Strümpfe an ihren Beinen. Sie atmete jetzt wieder langsamer, die Panik wich. Ergab sich ihm, wem auch immer und der Sitation. Spürte seine Hand an ihrem Hals, sie streichelnd. Kurz darauf kühles Leder an ihrem Nacken an ihrer Kehle, fühlte wie sich etwas schloss. Ein Halsband. Sie hörte Metall auf Metall, fühlte einen kleinen Ruck, als der Karabiner der Leine in den O-Ring des Halsbandes rastete. „Bist Du bereit?“ Sie stöhnte nur, wagte nicht zu antworten, wusste nicht wofür. Die Beiden Männer halfen ihr beim Aufstehen, schoben Sie sanft in die Richtung, in die sie nun laufen sollte, blind, auf diesen Schuhen, über ihr unbekannten Boden. Sie folgte unsicher dem sanften Zug der Leine, Schritt für Schritt, stolperte fast. Sie fühlte die kühle Luft durch den noch immer offenen Trench, Die heisse, feuchte Luft ihres eigenen Atems durch, wie sie glaubte,
die Maske, die sie trug. Sie hatte keine Ahnung, nicht mal eine Vermutung, wer sie so sehen würde auf ihrem unsicheren, quälend langsamen Weg. Es mochten Sekunden, Minuten, Stunden sein, bis sich der Belag des Bodens und die sie umgebenden Geräusche änderten.
Sie waren an der Straße.

15.08.2011

Päckchen


Self Service


Augenfutter




Wenn wir schon bei Hotels sind…

Ein alter Gastbeitrag, Mai 2007

Der gestrige Abend 2

Kein Halsband, das gehört nur dir. Ich liege nackt in meinem Bett, meinen Lieblingsvibrator tief in mir drin. Ich greife zum Handy, meine Hand zittert. Höre eine Stimme, die „hallo“ sagt. Eine Frauenstimme. Ich hätte es mir denken können.

Weiß nicht, was ich sagen, wie ich anfangen soll. Noch nie habe ich etwas mit einer Frau gehabt, weder am Telefon, noch real. Ich stottere, muss lachen, beschimpfe diesen verdammten Kerl, der mir diese verdammte Aufgabe gestellt hat. Wir lachen beide, so dass ich etwas lockerer werde. Ich fange an zu sprechen, halte einen Monolog darüber, dass ich hoffe, keinen Monolog halten zu müssen.

Lasse meine Gedanken treiben, meine Phantasie wandern, fange an zu erzählen…

„…von diesem Hotelzimmer, in dem ich allein liege. Mit verbundenen Augen und gefesselten Händen. Ich weiß nicht, wie lange schon, es kommt mir ewig vor. Ich bin geil, ich habe Angst, ich zittere, ich weiß nicht, was passieren wird.

Höre einen Schlüssel in der Tür, Schritte. Realisiere nur, dass es mehr als eine Person ist. Mann und Frau? Zwei Männer? Zwei Frauen? Ich weiß es nicht. Niemand spricht, bis auf die Schritte ist nichts zu hören…“

Ich rede schneller, spüre, wie mein Atem etwas schneller geht. Höre den Atem der Frau am anderen Ende der Leitung. Der völlig Unbekannten.

„…ich spüre einen Finger an meiner Pussy, nur sehr kurz. Prüfend. Meine Feuchtigkeit prüfend. Und ich bin sehr feucht. Ich bin so aufgeregt, dass ich das Gefühl habe, auszulaufen. Vier Hände streicheln über meinen Körper, leicht, forschend. Ich kann immer noch nicht erkennen, ob Mann oder Frau. Dazu sind die Berührungen viel zu zart. Plötzlich dringt ein Finger in meine Pussy ein, langsam, immer tiefer, wieder heraus, wieder hinein… Ich habe das Gefühl zu verbrennen. Kann nichts sehen, nur spüren, bin nur Unterleib, bin willig…“

Die Unbekannte atmet schneller. Mich macht nicht nur meine eigene Geschichte an, sondern fast noch mehr die sich steigernde Erregung dieser Frau. Ich fange an, den Vibrator, der bisher ganz ruhig in mir steckte, zu bewegen. Auf höchster Stufe, mit Druck auf meiner Clit. Und rede weiter.

„…zwei Finger, die es mir machen. Gleichzeitig eine Zunge an meiner Pussy. Gleichzeitig ein Mund an meinem linken Nippel. Gleichzeitig ein Finger in meinem Mund, an dem ich gierig sauge. Gleichzeitiggleichzeitiggleichzeitig… Ich weiß nicht, auf welchen Körperteil ich mich konzentrieren soll. Bin nur Fleisch, bin nur Lust. Bin sicher, von einem Mann geleckt zu werden. Bin sicher, dass der Mund an meinem Nippel ein Frauenmund ist…“

Ich kann nicht mehr weiter sprechen, denn meine unbekannte Telefonfreundin fängt an, es sich heftig selbst zu machen. Sie stöhnt, sie flüstert, dass ich sie geil mache, sie keucht. Ich stoße den Vibrator in mich hinein, immer schneller, immer tiefer. Dass ich eine Frau anmache, macht mich scharf.

Ich explodiere. Wir explodieren. Gleichzeitig.


Wieder eine neue Tür, die ich aufgemacht habe.